Umzug ins Offene

studio 155
Münster
2021
„faults and folds #31”, Keramik, 120 x 10 x 12 cm, 2021
im Vordergrund „faults and folds #31”, Keramik, 120 x 10 x 12 cm, 2021
„faults and folds #30”, Keramik, 125 x 25 x 28 cm, 2021
„faults and folds #32”, Keramik, 35 x 13 x 9 cm,  2021
„residue #1”, Porzellan, Ø 11 cm, 2021
Die Installation im studio 155 in Münster ist zusammen mit Bea Otto konzipiert worden. Beide Künstlerinnen zeigen jeweils vier Werke in dem Ausstellungsraum. Claudia Schmackes Werke aus dem Zyklus „faults and folds” sind aus flüssigem Ton und Stoff entstanden. Beim Brennprozess verschwindet der Stoff und hinterlässt die erstarrte Form, die deutliche Spuren des Prozesses und des jeweiligen Gewebes aufzeigt. Verschiedene blaue Glasuren hüllen diese Oberflächen ein und verglasen sie sozusagen, die entstandenen Plastiken bilden merkwürdige hybride Formen, sind Hülle und Körper zugleich, erstarrte Flüssigkeit – frozen time. Auf dem Boden liegt ein kleiner zylindrischer hellgrauer Körper, das „residue # 1”, einem zufälligen Reststück des skulpturalen Prozesses, diese werden von der Künstlerin seit Jahren gesammelt und transformiert.