Nach dem Regen wird die Erde hart

展覧会「雨降って地固まる

Naomi Akimoto · Claudia Schmacke
Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin
2021​
Beide Künstlerinnen beschäftigen sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit materiellen und immateriellen Phänomenen. Naomi Akimoto erforscht in ihrem künstlerischen Werk besonders taktile und analoge Qualitäten. In Claudia Schmackes Skulpturen, Installationen und Videos spielen Bewegung und ephemere Phänomene eine zentrale Rolle. Die Auseinandersetzung mit Naturphänomenen ist für beide Künstlerinnen von Bedeutung, ebenso nutzen beide Ton(erde) als Material der plastischen Formfindung. Naomi Akimoto und Claudia Schmacke haben für die Ausstellung neue Arbeiten realisiert, die neben einer Auswahl von bereits existierenden Werken gezeigt werden. Claudia Schmacke zeigt neben keramischen Werkreihen und Fotografien auch die beiden Videoarbeiten „umbilicus“ und „dark matters“, welche die plastischen Werke in den Kontext ihres Werkes einbetten und interessante Schnittstellen mit den neuen Arbeiten bilden. Eine Gruppe der Keramischen Plastiken ist eine Auswahl aus dem Werkzyklus „faults and folds“, präsentiert in zwei Glasvitrinen. In zwei weiteren Tischvitrinen ist die Arbeit „debris flow #1“ installiert. In den Wandvitrinen sind zwei weitere Werkreihen installiert, „debris flow #2“ aus Porzellan und „gebrannte Erde #1“, die im Rakubrand entstanden ist. Die Präsentation der Keramiken spielt auf die Präsentation von archeologischen Objekten an und setzt diese plastischen Formen in Kontrast zu den Fotografien von Details der Werkreihe „debris flow #1“, die wie abstrakte Landschaften eines imaginären Planeten wirken.

„faults and folds”, 2021, Keramik, Porzellan

vordere zwei Vitrinen: „debris flow”, 2020, Keramik